IBM-Studie: Zwei Drittel der Firmen halten IT-Etats hoch

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Die aktuelle Mittelstands-Studie von Big Blue ist eine Art Entwarnung für IT-Abteilungen; die Abstriche an den IT-Budgets fielen geringer aus als befürchtet. Nur in 37 Prozent der Unternehmen fiel auch die IT dem Rotstift zum Opfer.

Die Etatstreichungen im Rahmen der Wirtschaftskrise haben die IT offenbar am wenigsten betroffen – sagt zumindest die Statistik aus IBMs Mittestands-Check.

Die Studie »Inside the Midmarket: A 2009 Perspective« fand heraus, dass mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen ein gleich großes oder sogar umfangreicheres Budget für die IT-Abteilung hatten als im Vorjahr. IBM gibt als Gründe an, dass viele Firmen bemerkt hätten, wie sehr die IT der Effizienzsteigerung dient, und wie wichtig die Unternehmens-Security in Bezug auf wichtige Firmenprozesse ist. Am wenigsten leidet laut Studie noch der Bankensektor unter der Finanzkrise: 23 Prozent aller mittelständischen Finanzdienstleister hätten sogar höhere IT-Budgets als vergangenes Jahr.

IBM verlautbart: »Trotz angespannter Wirtschaftslage wollen fast zwei Drittel der befragten Mittelständler ihre IT-Budgets konstant halten oder sogar aufstocken. In Deutschland kürzt sogar nur ein Viertel der mittelständischen Unternehmen seine Budgets.«

Ganz so einfach wie es klingt ist es aber nicht: Die Administratoren und CIOs haben nun viel mehr klare Vorgaben, wie sie mit ihren Geldern umgehen müssten – die Prioritäten der Unternehmensleitungen liegen vor allem bei der Effizienzerhöhung (83 Prozent), beim optimierten Informationsmanagement und eben bei der Security.

Befragt wurden 1900 Unternehmen aus 17 Ländern, darunter 95 deutsche – die sich hier häufig stark vom Rest der Welt unterschieden. Für die IT-Branche scheint Deutschland im Vergleich ein Schlaraffenland zu sein (Anmerkung der Redaktion: Aber nur, weil es den anderen verdammt schlecht geht). (Manfred Kohlen)

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