Software-Fälschungen: Symantec erhält 18,6 Millionen Dollar Schadensersatz

PolitikRechtSicherheit

Zwei Händler, die in den USA gefälschte Symantec-Produkte verkauft hatten, müssen Schadensersatz in Höhe von 18,6 Millionen Dollar zahlen.

Wie Symantec mitteilt, hat man in den USA zwei Verfahren gegen Produktfälscher gewonnen. Von einem kalifornischen Gericht wurde die in New Jersey ansässige Firma V-Micro zur Zahlung von 9,7 Millionen Dollar verurteilt, die aus Connecticut stammende Firma Higher Model Computer muss 8,9 Millionen Dollar zahlen. Beide hatten landesweit gefälschte Symantec-Software verkauft.

Der hohe Schadensersatz spiegele den immensen Umfang der illegalen Geschäfte wider, erklärte Joy Cartun, Senior Director der Symantec Rechtsabteilung. Das Urteil sei wichtig, auch weil gefälschte Programme den Anwender gefährden würden. Denn diese seien oft nicht funktionsfähig, machten den Rechner oftmals sogar noch anfälliger für Viren und andere Gefahren. Zudem sei oft Spyware an Bord, die nach der Installation des vermeintlichen Schutzprogramms persönliche Daten klaut. (Daniel Dubsky)