EU nimmt LCD-Hersteller unter die Lupe

KomponentenPolitikRechtWorkspaceZubehör

Die Wettbewerbshüter gehen dem Verdacht nach, mehrere Hersteller von LCD-Panels hätten unzulässige Absprachen getroffen.

Wie die EU-Kommission heute mitteilt, hat man bereits im Mai die entsprechenden Hersteller angeschrieben und eine Stellungnahme verlangt. Namen nannte man zwar nicht, doch Reuters zufolge bestätigten bereits Philips und LG, Post von den Wettbewerbshütern erhalten zu haben.

Die EU vermutet, die LCD-Hersteller hätten Preise abgesprochen. Die Zusendung eines so genannten Statement of Objections ist der EU zufolge in solchen Fällen ein formaler Schritt, in dem man die Firmen über die wettbewerbsrechtlichen Bedenken informiert. Diese haben dann Gelegenheit, schritlich Stellung zu nehmen oder eine mündliche Anhörung zu beantragen. Anschließend entscheiden die Wettbewerbshüter, ob die Handlungen dern beteiligten Unternehmen gegen Kartellgesetze verstoßen oder nicht. (Daniel Dubsky)