Antivirus löscht XP-System-Dateien

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Der CA-Antivirus (Computer Associates), hat sich bei den Nutzern seiner Software entschuldigt. Die Security-Anwendung hatte versehentlich tausende von Rechnern lahmgelegt indem sie wichtige Systemdateien gelöscht hatte.

Ein Bug in der Malware-Erkennung des Antivirus führte dazu, dass Windows-XP-Dateien und Anwendungen von Drittanbietern als bösartige Software eingestuft wurden. Daraufhin wurden diese Files automatisch in den Quarantäne-Ordner verschoben. Das führte nicht wie gewünscht zu einer Verbesserung der Systemstabilität. Die Folge waren zahlreiche Systemabstürze, so Tweaktown.

Betroffen waren Dateien im Systemordner von Windows XP und im Real Player. Diese wurden fälschlicherweise als Win32/AMalum-Malware eingestuft. Als kurzfristige Lösung empfahl CA seinen Usern die Autoquarantäne abzustellen. Inzwischen hat das Unternehmen die Erkennungsalgorithmen überarbeitet und die Fehler sollen nicht mehr auftreten. Mit CA Anti-Virus 2009 können betroffene Nutzer die entfernten Dateien wiederherstellen lassen. (Maxim Roubintchik)