Wissensarbeiter im Stress

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Wirtschaftskrise und Informationsflut verstärken den Druck auf die Wissensarbeiter im Büro, sich besser zu organisieren. Das will eine aktuelle Studie belegen.

Die steigende Informationsflut macht Wissensarbeitern am PC schon seit Langem zu schaffen. Die Wirtschaftskrise verstärkt diesen Druck noch, wie jetzt eine aktuelle Umfrage von Mindjet zeigt. Demnach erwarten 71 Prozent der Befragten eine steigende Arbeitsbelastung in der Krise.

Außerdem erwarten 60 Prozent der Befragten, dass die Informationsflut noch weiter ansteigen wird.

Befragt wurden 186 Wissensarbeiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Als Zeitfresser im Büro gelten nach wie vor Meetings (60 Prozent), ineffiziente Arbeitsabläufe, die Suche nach Dokumenten oder die Abstimmung im Team.

Die wenig überraschende Schlussfolgerung daraus: Die meisten erwarten, dass sie in Zukunft noch organisierter und effizienter arbeiten müssen. Dafür nutzen laut Mindjet 70 Prozent unterstützende Software für das Informationsmanagement. 71 Prozent schreiben To-do-Listen, 57 Prozent delegieren ihre Aufgaben und 49 Prozent wollen Meetings verkürzen oder ganz weglassen. Auch Projektmanagement-Software wird von 68 Prozent der Befragten eingesetzt.

Für die Effizienz als weniger wichtig erachtet werden interessanterweise die sogenannten Soft Skills wie Team (50 Prozent) und Anpassungsfähigkeit (59 Prozent).
(mt)

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