Killerspiele? Schützenvereine erlaubt, LAN-Parties verboten

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Das österreichische Weblog El-Habib legt sich wieder einmal mit Politikern an, die die alteingesessenen Schützenvereine fördern – und LAN-Parties verbieten wollen. Dort könnte ja in »Killerspielen« geschossen werden – auf (real simulierte) Passanten.  Im Schützenverein seien das ja nur  Pappscheiben.

Was haben Pappscheiben und Computerspiel-Charaktere gemeinsam? Auf sie wird geschossen.

Mit aberwitzigen und bösartigen Bildern kommentieren die Kollegen von El-Habib immer wieder einmal den ganz normalen IT-Wahnsinn, diesmal die Killerspiel-Politik-Neurose, die wieder neue Blüten treibt.

Eine im Ort Karlsdorf-Neuthard für Ende August angesetzte LAN-Party (Eintritt nur ab 18) wurde verboten. Weil dort angeblich in Spielen auf Menschen geschossen wird. Auf die empörten Reaktionen der Computerspieler meinte Oberamtsleiter Franz Path zur Website ka-News: »Diese E-Mails gehen teilweise wirklich unter die Gürtellinie. Da sieht man doch, mit welcher Klientel man es zu tun hat.«

Das nahm E-Habib gleich zum Anlass, mit allerlei böswilligen Bildern und Texten zurückzuschießen und diesen und andere  Politiker aufs Korn zu nehmen.

Killerspiele im Schützenverein

Zu guter Letzt bringen die aufmüpfigen Blogger noch ein Beispiel von Realsatire mit dem schönen Bildtitel »Willkommen in Absurdistan«:

Schuetznverein goes Killergames

Sehr viel mehr Worte braucht es dazu wohl nicht. µ

L’Inqs:
El Habib mit den bösen Bildern
News: Erneut LAN-Party-Absage

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