WLAN-Firewall passt Policies der physischen Position an

IT-ManagementIT-ProjekteMobileSicherheitSicherheitsmanagementWLAN

Die so genannte RF Firewall erkennt den Standort des Nutzers, Zugriffsrechte lassen sich standortabhängig festlegen. So kann unterbunden werden, dass sich Nutzer von außerhalb des Firmengeländes per WLAN-Notebook die Firmendaten »saugen«.

Die Standort-abhängige WLAN-Firewall ist ab sofort erhältlich, gibt Hersteller Trapeze Networks bekannt. In der LA-200E Location Appliance schließlich ist die RF Firewall installiert. Beide zusammen erlauben es, Sicherheitsvorgaben abhängig von der Anwender-Position festzulegen.

Die Appliance erkennt dabei Ort des genutzten WiFi-Gerätes, die Software setzt daraufhin die vordefinierten Policies um. So lassen sich böswillige Hacker und umtriebige Mitarbeiter daran hindern, von außerhalb des Firmengeländes auf Daten zuzugreifen – ein Ende des »War drivings«?

Sollte trotzdem jemand von der falschen Stelle aus zugreifen wollen, liefert die Firewall Alarm-Meldungen samt Standort des Sicherheitsverstoßes. Mal eben unbeobachtet mit dem Notebook die Daten auf der Firmentoilette zu entwenden, fällt also flach.

Allerdings eignet sich das Gerät auch zu Big-Brother-Zwecken, wenn es falsch genutzt wird: es protokolliert die Bewegungen des Nutzers anhand der Authentisierungsanfragen. Der Administrator sieht also, von wo im Gebäude die Nutzer arbeiten. Doch positiv gesehen lässt sich so vielleicht auch beweisen, dass der produktivste Ort möglicherweise die Firmenküche ist. (Manfred Kohlen).

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen