Navigationssysteme retten Ehen

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…oder bewahren zumindest Freundschaften, denn über 50 Prozent der Besitzer von Navis gaben in einer Umfrage an, dass die Wegweiser-Geräte halfen, Streit mit dem Beifahrer zu vermeiden.

Wir sind es ja gewöhnt, dass der IT-Branchenverband zu jedem Bisschen eine Pressemitteilung veröffentlicht, die sich dann tausendfach auf deutschen Websites wiederfindet. Darum haben wir Bitkom-Meldungen zuletzt meist ignoriert. Doch zur aktuellen Meldung kann ich ein Schmunzeln nicht vermeiden: Endlich weiß ich, warum Navigationssysteme sich so gut verkaufen!

Sie retten Ehen, die sonst häufig während des Autofahrens kaputtgehen würden. 53,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie durch Navigationsgeräte und Fahr-Assistenten viel weniger mit dem Beifahrer streiten.
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Befragt wurden übrigens Autofahrer, die bereits seit mindestens zwei Jahren selbst fahren und Navigationssysteme benutzen.

Wer nun seiner/seinem Liebsten erklären muss, warum Geld für ein Navigationssystem fließen soll, dem liefert die Bitkom auch hier eine Argumentation:  Navis helfen Staus zu umfahren, und »die volkswirtschaftlichen Schäden durch Staus« belaufen sich laut EU-Kommission auf »1,5 Prozent des BIP in der Europäischen Union«.

Also, tu was für die Volkwirtschaft, denn viele Schäden  »können mit intelligenter Verkehrstelematik vermieden werden«. In anderen Worten und etwas überzogen: Mit Navigationssystemen können wir die Wirtschaftskrise umfahren. Zumindest teilweise. µ

L’Inqs:
Bitkom zu Navis

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