Fujitsus großer Würfel für kleine Blades

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Fujitsu liefert schon seit einiger Zeit ein abgestimmtes Sammelsurium von Technologien unter dem Zauberwort »Dynamic Infrastructures«. Sein neues Blade-Gehäuse Primergy BX900 soll dies nun vervollkommnen.

Fujitsu integriert Server, Stromversorgung und Kühlung in einem Gehäuse. So sind im neuen »Würfel« nun 18 laufende Server möglich (in bisherigen Blade-Gehäusen konnten die Fujitsu-Systeme nur 16 Server beherbergen).

Das Unternehmen will mit einem ausgeklügelten Lüftungskonzept und schlauen Gleichstrom-Wechselstrom-Wandlern die Energiekosten massiv senken und die Leistung steigern.

Das Gehäuse schluckt 10 Höheneinheiten im 19-Zoll-Rack, auf der Rückseite sei Platz für bis zu sechs Netzteile und den Anschluss von acht weiteren Blade-Verbindungen per 10-GBit-Interface oder 8-GBit-Fibrechannel-Switches, erklärt der Hersteller. Server, Netzwerke, Speicher und andere Blades können hier angebunden werden.
 
Kunden können das Rack ausstatten unter anderem mit dem Bladeserver »Primergy BX920 S1«, der Intels Xeon-CPUs (Serie 5500)  bereithält. Im Rahmen der dynamischen Infrastrukturen auch im Bereich der Unified Storage kann das System entsprechende Speicher-Blades einbinden.

Das Gehäuse »Dynamic Cube« samt Stromversorgung und Belüftung ist ab 8500 Euro zu haben, enthalten ist noch nichts Weiteres; Pro BladeServer kommen noch Preise ab etwa 1500 Euro hinzu. (Manfred Kohlen)

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