Musikfirma verklagt Microsoft, Yahoo und Real Networks

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Die drei Firmen sollen über ihre Musikdienste Songs als Stream und als zeitlich begrenzten Download angeboten haben, ohne die dafür notwendigen Rechte zu besitzen. Sie sollen nun pro Abruf einen Schadensersatz von 150 000 Dollar zahlen – eine Milliardensumme würde so zusammenkommen.

US-Medienberichten zufolge hat der Musikverlag MSC (Music Copyright Solutions) Anfang der Woche Klage gegen Microsoft, Yahoo und RealNetworks eingereicht. Die drei Firmen sollen mít ihren Musikdiensten Zune Store, Yahoo Music und Rhapsody Urheberrechte verletzen und nun einen riesigen Schadensersatz zahlen. Das Problem: die Firmen boten die Songs als Stream und zeitlich begrenzten Download an, wofür sie MSC zufolge die Rechte an den Kompositionen hätten erwerben müssen und nicht nur die Rechte an den Aufnahmen, wie sie es getan haben. Für jede Rechteverletzung, also jeden Streaming-Abruf und jeden Download, verlangt man nun einen Schadensersatz von 150 000 Dollar – da in der Klageschrift mehr als 200 Songs aufgeführt werden, könnte so eine Summe von mehreren Milliarden Dollar zusammenkommen. (Daniel Dubsky)