Cisco adelt Netzwerk-Architekten

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Netzwerk-Fortbildung und Zertifizierungen sind nichts Neues, doch Cisco hat sich Gedanken gemacht: Innovative Netzwerk-Infrastrukturen kann nicht jeder bauen, doch das ist immer notwendiger. Die neue Zertifizierung gilt als höchste Würde der Cisco-Schulungen und bestätigt Kompetenz und Erfahrung beim Support komplizierter Netzwerkinfrastrukturen

Durch das Label »Cisco Certified Architect« könnten Cisco-Kunden die architektonischen Fähigkeiten von Netzwerkdesignern besser bewerten, teilt das Unternehmen mit. Diese »höchste Zertifizierung innerhalb der Cisco Career« habe man jetzt neu entwickelt.

Am Ende der Schulung und Prüfung ist ein Teilnehmer ein »Cisco Certified Architect« und kann damit beweisen, dass er nicht nur was vom Fach versteht, sondern auch mit der Management-Ebene zusammen die richtige Architektur ausklügeln kann.

Die neue Zertifizierung stehe noch über dem CCIE Experten-Level und setze sogar den Schwerpunkt auf Erfahrungen in der Netzwerkinfrastruktur-Architektur und der Zusammenarbeit mit der Management-Ebene. Der Netzwerkspezialist will so offenbar die Rolle des CIO stärken – nicht nur Cheftechniker sind gefragt, sondern auch Mitdenker, die Geschäftsprozesse in die Designs integrieren.

Dazu wird die Zertifizierung als Examen vor einem Gremium abgelegt. Die Kandidaten entwerfen in der Prüfung eine Architekturlösung anhand verschiedener Business-Anforderungen und müssen diesen Entwurf anschließend für zusätzliche Anforderungen modifizieren.

Voraussetzung seien eine CCDE Zertifizierung, rund zehn Jahre Berufserfahrung und die erfolgreiche Bewerbung für das Programm. Vor allem auf »Planung, Design, Interoperabilität und Konnektivität« werde Wert gelegt, verlautbart Cisco.(Manfred Kohlen)

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