Virtualisierungs-Overkill? Terminalserver minimiert Kosten

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Die Firma Ebertlang verspricht »Server-Based-Computing für KMUs«: Die Software »XP Unlimited« mache jedes Windows-System zum Terminalserver und damit viel preiswerter.

Eine professionelle Lösung sei schon zwischen 165 und 485 Euro zu haben, erklärt der Hightech-Distributor. Jeder Windows-Rechner, ob Windows XP, Vista, 2003 oder 2008, lasse sich in einen voll ausgestatteten Terminalserver verwandeln. Statt einen besonders leistungsfähigen Server als Zentrale für ein Netz von virtualisierten Rechnern zu kaufen, ist demnach die vorhandene und oft nicht ausgelastete Hardware in kleineren und mittleren Unternehmen schon in der Lage, andere Arbeitsplätze zu bedienen und so ein Serverbasiertes System mit voller Admin-Kontrolle aufzubauen.

Ebertlang verspricht einfache Wartung beim »Server-Based-Computing«. Im Client-/Server-Modell würden Anwendungen auf dem (auch kleinen) Server statt auf einzelnen PCs der Mitarbeiter ausgeführt. Damit reduziere sich der Verwaltungsaufwand für IT-Administratoren drastisch, während das Modell keinen teuren zusätzlichen Server und keine Virtualisierungs-Software benötige.

(Bild: Einfache Anwendungsverwaltung)

Auch die Lizenzen seien überschaubar: Die Preise für die Classic Version starten bei 165 Euro für fünf Anwender, die Enterprise Version mit einer unbegrenzten Anzahl von Arbeitsplätzen kostet 485 Euro.
Sind neue Arbeitsplätze nötig, genügten stromsparende Thin Clients, und stoße der zum Server umfunktionierte Windows-PC an seine Grenzen, könnten auch andere Windows-PCs als weitere Terminalserver hinzugeschaltet werden. Die Software in ihrer Enterprise-Variante übernehme dann das Load Balancing in der wachsenden Server-Farm. Das ginge sogar, wenn ein einzelner Server ausfallen sollte.

Auch der Betrieb von Terminals über integrierte SSL-Remote-Verbindungen ist möglich, in der Enterprise-Variante sogar beliebig viele. Die Benutzerverwaltung geschieht wie bei größeren Serbverlösungen über Active Directory, während die kleinere Classic Version das lokale Windows-Benutzermanagement verwendet. (Manfred Kohlen)

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