Online-Registrierungen: 27 Prozent der User geben falsche Daten an

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Die meisten Bundesbürger fürchten, dass ihre Daten von Firmen zu Werbezwecken missbraucht werden. Die Konsequenz: viele Internet-Nutzer arbeiten bei Registrierungsformularen mit falschen Daten.

Kaum ein Nutzer glaubt der aktuellen W3B-Befragung von Fittkau & Maaß zufolge an Datensicherheit im Internet. Nicht einmal jeder Zehnte geht davon aus, dass Datenschutzbestimmungen befolgt werden und zwei Drittel glauben, dass Firmen ihre Daten für Werbezwecke missbrauchen. So ist es denn auch wenig verwunderlich, dass die Nutzer ihre Daten nicht gerne preisgeben – und dort, wo sich das nicht vermeiden lässt, oft mit falschen Daten arbeiten.

Grafik: Gründe für falsche Angaben bei Online-Registrierungen

Immerhin 27 Prozent der Internet-Nutzer geben immer oder vorwiegend falschen Daten an. Jeder Fünfte hat im letzten halben Jahr bei einer Online-Registrierung geschummelt, zwei Drittel der User sogar mehrmals. (Daniel Dubsky)