Sind die Windows7-Preise zu hoch?

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Stephen Baker, Handels-Analyst bei der NPD Group, meint, dass Microsofts Preise für Windows 7 einfach viel zu hoch sind. Andere könnten das besser. Ist Baker vielleicht ein »Apple-Fanboy«?

Der Retail-Spezialist der Marktforschungsfirma glaubt, dass sich Microsoft mit seiner Preispolitik selbst ins Bein schießt. Von Sonderaktionen abgesehen  ist der billigste Preis 120 Euro (Home Premium-Version), für die Ultimate-Version muss der Kunde schon 300 Euro abdrücken. Und auch bei Firmen-Lizenzen für das neue Win7 lichte sich der Nebel nicht, meint Gartners Windows-Basher Michael Silver.

»Das ist schon ein harte Nuss, besonders wenn man bedenkt, dass ein neuer PC für unter 300 Euro zu haben ist« sagt Baker im Blog seines Arbeitgebers NPD. Einen günstigen Update-Plan für Haushalte mit mehreren PCs (und die werden immer mehr) gebe es bei MS nicht, bei Apple USA dagegen sei ein Upgrade auf Snow Leopard für nur 29 Dollar im Angebot, eine Fünferlizenz als Familienangebot für 49 Dollar.

Die Upgrade-Preise für XP-Anwender sind übrigens noch höher als die für Vista-Nutzer. Das würde die potentiellen Kunden eher dazu bringen, auf etwas völlig Anderes als Windows umzusteigen, schimpft Baker. Und gerade in der derzeitigen Wirtschaftslage sei das doch eher ein Grund, sich irgendeine nutzerfreundliche Linux-Variante zu installieren statt Geld und Hardware für so ein »Windows ME II SP7« zu verschwenden. µ

L’Inqs:
Stephen Baker von NPD: Noch einer schimpft MS
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Probleme bei Unternehmens-Upgrades?

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