Studie: Unternehmen machen zu selten Backups

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Am Bewusstsein für die Notwendigkeit von Datensicherungen fehlt es nicht, doch viele IT-Admins lassen zu viel Zeit zwischen den Backups vergehen. Das behauptet eine Studie von Net App.

Nicht immer konsequent zu Ende gedacht, ist die Backup-Strategie bei mittelständischen Unternehmen. Das ist das Fazit von Net App-Manager Manfred Reitner. Net App ist ein Unternehmen, das sich auf die Bereiche Datenmanagement, Datensicherheit und Storage spezialisiert hat.

Net App hat bei MB Medien aus Krefeld eine Studie in Auftrag gegeben, um die Backup-Strategien in mittelständischen Unternehmen zu erkunden. Dazu wurden nach eigenen Angaben Vertreter von 700 mittelständischen Unternehmen und Behörden zu Methoden der Datensicherung und Datenspeicherung befragt.

95 Prozent sichern ihre Daten regelmäßig, in Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern sind es laut Studie 99 Prozent. Knapp 40 Prozent dieser Gruppe nutzen vernetzte Datenspeicher wie NAS, FC SAN oder IP SAN am häufigsten. Auf Platz 2 und 3 folgen externe Festplatten und Bandmedien. Je kleiner die Firma, desto häufiger kommen Medien wie DVD/CD oder USB-Stick zum Einsatz.

45,3 Prozent machen tägliches Backup
An der Notwendigkeit einer regelmäßigen Datensicherung zweifelt niemand. Allerdings bemängelt Manfred Reitner die Häufigkeit der Datensicherungen. Die reicht laut Studie vom Backup in Echtzeit mit knapp 8 Prozent über tägliches Backup (45,3 Prozent) bis hin zu knapp 12 Prozent, die Daten nach Bedarf sichern.

Hier meint Net App, dass gerade die Häufigkeit entscheidend sei, wie groß der Datenverlust letztlich ist. Vor allem Daten, die seit dem letzten Backup immer wieder verändert werden, müssen besonders häufig gesichert werden.
Keine wirklich neuen Erkenntnisse in der Net-App-Studie, aber eine Erinnerung für IT-Verantwortliche die Backup-Strategie immer wieder zu überdenken.
(Mehmet Toprak)

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