CommunicAsia: Mobiltelefone und Messe-Babes

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Fast so groß wie die PC-Messe Computex in Taipei ist inzwischen die Telekommunikations-Show CommunicAsia in Singapur. Nebojsa Novakovic war für den Inquirer da – bevor er neue Handy-Ware sehen konnte, musste er erst einmal viele Messebabes knipsen.

Asiatische Hersteller sind offenbar der Ansicht, ihre Geräte verkaufen sich besser, wenn sie von jungen Frauen mit wenig Wäsche präsentiert werden. Vor allem die Koreaner schickten ihre »Messemädels« auf die Piste.

Auf den kombinierten Messen CoomunicAsia und BroadcastAsia mit 1,923 Ausstellern aus 60 Ländern zeigten sich weitaus mehr westliche Gesichter als auf der Messe in Taipei – äh, wenn die Augen ihren Weg von den präsentierten Beinen hin zu Gesichtern und schließlich Produkten fanden. Hier ging es vor allem um Telekommunikation, Netzwerke, Satellitentechnik und HD-Videos.

Die koreanischen Giganten Samsung und LG hatten sowohl auf Produktseite als auch bei der »Legware« am meisten zu bieten.

Bei Samsung wurden etwa die High-end-Mobiltelefone Jet und Omnia mit 800×480 Pixel großen AMOLED-Displays und 800MHz-Prozessoren gezeigt. Es gab bewegungssensitive Benutzeroberflächen, die 12-Megapixel-Kamera Pixon12 mit Touchscreen-Funktion sowie das I7500, ein Android-Handy. Die anderen Mobiltelefone des koreanischen Riesen kamen alle mit Windows Mobile. Hier einige Bilder:

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Zwei kleine Süße für zwei nicht mehr so süße Omnia-Handys?

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Diese wahnsinnig eng zusammenstehenden Ladies kümmern sich um andere Dinge – auch um Telefone, glauben wir.

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Einen Katzensprung weiter zeigte sich LG mit seinen »Freiwilligen«. Eine davon freute sich, unserem Mann ein neues Armbanduhren-Telefon zu zeigen. Es heißt, nicht besonders einfallsreich, »Wearable Communicator«.

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Eine einfachere, aber schickere Version der Armbanduhr hat ein Prada-Label und ist nur dafür da, Nachrichten aus dem »richtigen« Handy darzustellen.

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Bei LG wurde das »GD900 Crystal phone« gezeigt. Auch das bietet ein Display mit 800×480 Pixeln und eine komplexe Touch-Benutzeroberfläche. Es hat zudem alle Spielzeugfunktionen, die man sich nur vorstellen kann (die man aber nie benutzt).

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Der BlackBerry Storm (Test hier) und das Garmin-Asus Nuvifone hatten nicht so hübsche Promoterinnen, aber einige interessante Sachen, auf die sich ein Blick lohnt. Über den Storm wurde vor langer Zeit viel berichtet, Gerüchte über einen Storm 2 bewahrheiteten sich nicht. Die zugehörigen Gadgets aus dem Garmin-Asus Joint Venture konzentrierten sich auf einfache Navigationsfragen wie »Wo zum Teufel bin ich«? und »wie komme ich eigentlich nach Hause?«. Manche brauchen es wohl zum Überleben, andere, um irgendeinem Big Brother zeigen zu können, wo sie gerade sind.

Nebosja hat versprochen, bald noch mehr Eindrücke zu liefern – wenn er nicht in die Fänge eines der Messebabes gerät. µ

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