Pegasus Mail wieder vor dem Aus

SoftwareZusammenarbeit

Entwickler David Harris will die Entwicklung von Mail-Client und Mail-Server einstellen – aus finanziellen Gründen, da kaum Nutzer bereit waren, für die Anwendungen zu zahlen.

Schon einmal standen Pegasus Mail und Mercury kurz vor dem Aus, doch damals nahm Harris die Entwicklung wieder auf, weil er hoffte, ausreichend Spenden der Community zu erhalten. Wie er jetzt in einem offenen Brief beklagt, hat das aber nicht funktioniert. Demnach hätte es gereicht, wenn tausend Nutzer jedes Jahr 50 Dollar gespendet hätten, doch davon sei man trotz der großen Community weit entfernt.Nun sei der Punkt erreicht, wo er sich die Weiterentwicklung der beiden Programme nicht mehr leisten könne.

Er zweifele nicht daran, schreibt Harris, dass nun viele Nutzer spenden würden, doch das würde das Ende nur hinauszögern – in sechs Monaten befände er sich in derselben schwierigen Position wie jetzt, wenn es nicht gelänge, für ein bescheidenes, aber fortlaufendes Einkommen zu sorgen. Daher fragt er nun, wer bereit wäre, jedes Jahr 50 Dollar zu zahlen und bittet um eine kurze Nachricht. In einigen Wochen soll dann eine kurze Auszählung ergeben, ob sich ausreichend Nutzer gefunden haben, um das Überleben von Pegasus Mail und Mercury zu sichern. (Daniel Dubsky)