PC-Markt bricht dramatisch ein

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Im ersten Quartal 2009 wurden so wenig Rechner verkauft wie zuletzt vor sieben Jahren. Während der Notebook-Absatz auch in der Krise zulegen konnte, brach der Desktop-Absatz um fast ein Viertel ein.

Nur 66,5 Millionen Rechner konnten die Hersteller nach neuesten Zahlen von iSpulli im ersten Quartal 2009 absetzen. Das waren 8,1 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten 2008 und auch deutlich weniger als die Marktforscher prognostiziert hatten. Seit sieben Jahren lagen die Computer-Verkäufe nicht mehr auf einem so niedrigen Niveau, zieht man die ernüchternde Bilanz der weltweiten Rezession, die nun voll auf den Computer-Markt durchschlägt.

Vor allem das Desktop-Segmet leidet, dort gab es iSuppli zufolge einen Absatzeinbruch von 23 Prozent. Notebooks verkauften sich zwar gut (plus 10 Prozent), doch nicht gut genug, um die Verluste bei Desktops zu kompensieren.

Marktführer bleibt HP mit einem Marktanteil von 19,7 Prozent. Trotz Krise konnte der Hersteller leicht zulegen. Ganz anders dagegen Dell, das kräftig einbüßte, Rang zwei aber halten kann.

PC-Markt im ersten Quartal 2009 nach Zahlen von iSuppli

  Absatz Q1/2009 Veränderung zu Q1/2008
1. HP 13,0 Millionen + 0,4 Prozent
2. Dell 8,7 Millionen – 18,7 Prozent
3. Acer 7,3 Millionen + 9,5 Prozent
4. Lenovo 4,4 Millionen – 7,7 Prozent
5. Toshiba 3,4 Millionen +13,2 Prozent
Sonstige 29,3 Millionen

-13,5 Prozent

(Daniel Dubsky)