Richter: Admins sind keine Kriminellen

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Was mit den Tools zum Netzwerk-Penetrationstest  gemacht wird oder wie man in Sicherheitsthemen unterrichtet, ist per se nicht kriminell, erklärt das Bundesverfassungsgericht. Hackertools werden rein juristisch erst »böse«, wenn sie mit niederen Absichten angewendet werden, stellte das Gericht klar.

Das Verfassungsgericht lehnte die Beschwerden über den Hacker-Paragraphen ab. Genauer: Drei Beschwerden über das Gesetz, das als Hackerparagraph bekannt ist, wurden abgelehnt, so heißt es heute in TheInquirer. Kurzum: Nur die Absicht zum Datendiebstahl oder -missbrauch erlaubt es, den Paragraphen anzuwenden.

Wer den  Paragraphen, der seit zwei Jahren Administratoren und Sicherheitsexperten verunsicherte, angeht, stellen die  Richter deutlich klar: Die »Absicht zur Ausspähung oder zum Abfangen von Daten« würden die Tat erst strafbar machen. Wer Gutes tun will, kann die umstrittenen Tools also weiterhin nutzen – jetzt auch ohne Gewissensbisse. (Manfred Kohlen)

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