Intel gibt Prozessoren neue Namen

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Bei Intel ist man der Meinung, die bisherigen Produktbezeichnungen seien etwas zu verwirrend geworden, weshalb nun ein einfacheres Namensschema zum Einsatz kommen soll.

Wie Intels Kommunikationschef Bill Calder in einem Weblog-Beitrag erklärt, will man künftig auf Bezeichnungen wie Core 2 Duo oder Core 2 Quad verzichten und stattdessen auf nur noch drei Namen setzen: Core i3, Core i5 und Core i7. Den ersten Auftritt hatten die Namen schon mit den neuen Nehalem-Prozessoren im vergangenen Oktober, die bereits Core i7 getauft wurden. Wie diese sollen Core i7 Highend-Prozessoren mit vier Kernen sein – dazu zählen beispielsweise die leistungsfähigeren Modelle der nächsten Prozessor-Generation Lynnfield sowie die mobilen CPUs der Clarksfield-Reihe.

Als Core i5 laufen künftig Mittelklasse-Prozessoren, darunter auch einige der Lynnfield-Reihe, während Core i3 das Einstiegssegmet bedient. Ganz so übersichtlich, wie sich das zunächst anhört, ist es aber nicht, denn am unteren Ende der Leistungsskala soll es weiterhin Celeron, Pentium und natürlich den Atom geben.

Bei den Plattformen ändert sich ebenfalls etwas: so wird vPro entweder mit Core i5 oder Core i7 gekoppelt, während Centrino Stück für Stück verschwindet – zumindest aus dem Computer-Bereich, denn da die Marke enorme Bekanntheit hat, will man sie ab 2010 für WiFi und WiMax-Produkte nutzen. (Daniel Dubsky)