E-Commerce: Deutsche kaufen Trampoline aus Holland und Whirlpools aus Österreich

Allgemein

eBay Deutschland positioniert sich als Wirtschaftsfaktor: 159.000 gewerbliche Verkäufer würden hierzulande Umsätze von 3,1 Milliarden Euro im Jahr generieren – auch im Export. Interessanter ist aber vor allem, was wir denn so importieren.

eBay meldet, der deutsche Internet-Marktplatz habe mit 159.000 Profi-Sellern vom 1. April 2008 bis 31. März 2009 ein Handelsvolumen von 3,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Anteil der Exporte liege auf immerhin 435 Millionen, ungefähr ein Siebtel des Handelsvolumens.

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Österreicherwitze müssen jetzt draußen bleiben: das riiiesige Alpenland ist unser wichtigster eBay-Export-Abnehmer!

Den Österreichern folgen übrigens die ach so kleinen Vereinigten Staaten von Amerika und danach die quirligen Italiener. Den meisten Umsatz auf eBay Deutschland machten, egal von wo, Autos und Zubehör. Auch im Internet sind wir also ein Autoland.

Viel amüsanter ist jedoch, was eigentlich von Deutschland importiert wird. eBay entlarvt uns hier als Käufer von Trampolinen, Strandkörben und Whirlpools. Kurzum: es geht uns wohl zu gut!

Bei den Niederländern decken wir uns vor allem mit Trampolinen und Strandkörben ein, bei den Österreichern mit Whirlpools und bei den Briten mit Bekleidung. Ist Letzteres vielleicht der Tatsache zu verdanken, dass es dort mehr »Wide Fit«-Angebote gibt als hier? µ

L’Inq:
eBay-Mitteilung zum großen Online-Marktplatz

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