Opera macht den Browser zum Webserver

BrowserWorkspace

Mit Opera Unite führt Opera eine neue Technologie ein, die den Browser zum Webserver macht. Die Nutzer können so unkompliziert Dateien austauschen oder gemeinsam die gleiche Musik beim Surfen hören.

Opera Unite soll in die nächste Version des norwegischen Browsers eingebaut werden, von der vor zwei Wochen eine erste Beta erschien. Derzeit muss man sich Opera Unite noch separat herunterladen und installieren.

Die kleine Software erweitert den Browser um Filesharing-Funktionen, Media Player und Webserver. Der Anwender benötigt allerdings noch eine Opera ID, wie sie bisher schon bei Opera Link und MyOpera zum Einsatz kam, um den zugehörigen Webservice zu nutzen, der die Verbindung zwischen den Unite-Usern herstellt.

Bildergalerie

Mit Opera Unite kann der Anwender bequem Dateien für andere Nutzer zur Verfügung stellen. Er braucht nur die gewünschten Dateien auswählen, Unite erstellt dann Links, über die andere darauf zugreifen können. Auf die gleiche Weise lassen sich auch Bilder freigeben, für die Unite Galerien mit Thumbnail-Ansichten erstellt. Auch einen Chat und einen Webserver hat Unite an Bord, dazu einen Media Player. So kann der Nutzer auch von anderen Rechnern auf seine Musiksammlung zugreifen oder mit Freunden die gleiche Musik beim Surfen hören.

Derzeit umfasst Opera Unite sechs Services:
– File Sharing
– Photo Sharing
– Media Player
– Webserver
– The Loung (das ist der Chat)
– Fridge (das ist eine Art virtueller Kühlschrank, an dessen Tür man Nachrichten für anderen Nutzer hinterlassen kann)

Opera steltl APIs und Dokumentationen zu Unite bereit, so dass Entwickler eigene Services erstellen können. (Daniel Dubsky)