Dell will sich etwas Größeres kaufen

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und das Wall Street Journal sagt, es sind keine kleinen Blumensträußchen.

Die dunkle Seite der Gerüchteküche (nicht der Macht, die hat Dell angesichts seiner Geschäftsentwicklung vielleicht nicht mehr so ganz im Griff) erzählt dem WSJ, Michael Dell hätte da noch ein volles Scheckbuch und wolle das für einen großen Unternehmenskauf zücken.

Die Gerüchteköche legen Dells Finanzchef Brian Gladden die Worte in den Mund, er habe sein Augenmerk auf Storage- oder Service-Angebote gelegt. Zumindest vertickerten sie dies dem Wall Street Journal.

Die Firma ist in letzter Zeit vor allem durch Personalabbau und sinkende Umsätze aufgefallen – und vielleicht noch im verzweifelten Bemühen, seinen umwelttechnisch schlechten Ruf loszuwerden.

Im Sparschweinchen seien aber noch mindestens 9 Milliarden Dollar, pfeifen die Spatzen von den Solar-Dächern. Tatsächlich hat Dell vor kurzem David Johnson, einen Mergers&Aquisitions-Profi von IBM, abgeworben. Der habe nichts mit Käufen zu tun, sagt der künftige Ex-Arbeitgeber Big Blue, und auch bei Dell hält man sich noch bedeckt.

Doch wenn man so viel Cash hat und die Unternehmen derzeit sehr günstig am Aktienmarkt zu haben sind, wie würden vernünftige Menschen dann handeln? µ

L’Inqs:
Will Dell zum Unternehmens-Shopping gehen?
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