Microsoft bringt Beta 3 seines Threat Management Gateways

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Das neue TMG des Software-Riesen ist um einige Services erweitert worden, etwa SSL-VPN, Webfiltering (mit URL-Klassifizierung) und andere Schutzfunktionen.

Um Microsofts-Forefront-Familie von Sicherheitsprodukten ist es ruhig geworden.  Der Grund: Microsoft verkauft die Kombination von Sicherheitslösungen, die Software, Services und Komplettlösungen enthält, vornehmlich an Behörden und große Unternehmen.

Nun kommt die dritte und vermutlich letzte Beta des Threat Management Gateways, die jetzt zum Download bereitsteht. David B. Cross, der »Product Unit Manager« für diesen MS-Bereich, schreibt in einem Blogeintrag in Microsofts Technet, dass nun alle geplanten Funktionen enthalten sind. Das erste Mal werde etwa die URL-Filterfunktion getestet, die »Microsofts Reputation Services« (MRS) nutzt. Diese wiederum greifen auf die Dienste von BrightCloud zu, mit denen Microsoft vor wenigen Tagen einen Dienstleistungsvertrag abschloss.

Unterstützung für Windows Server 2008 R2, Workgroup-Funktionen (die in der letzten Beta fehlten und nun gleich mit Funktionen zum Management von Gruppen-Policies kommen), ein erweitertes Network Inspection System sowie ein SSL VPN mit SSTP (Secure Socket Tunneling Protocol) seien nun integriert. Auch sichere E-Mail-Lösungen mit dem Exchange Edge Server (mit Exchange 14 Beta und Exchange 12 SP1) seien integrierbar.

Microsoft sei stolz, nun ein so reiches Set von Threat-Management- und Schutzfunktionen bieten zu können, erklärt Cross. Alle neuen Funktionen seien zudem gut integriert in andere Microsoft-Umgebungen für Sicherheit, Identity Management und Netz-Infrastruktur-Management. (Manfred Kohlen)

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