Adobe startet regelmäßigen Patch Day

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Adobe eifert Microsoft nach und führt einen regelmäßigen Patch Day ein. Einmal im Quartal soll es nun Sicherheitsupdates für Acrobat und Adobe Reader geben.

Dass man schon die letzten Patches jeweils zum Patch Day von Microsoft veröffentlicht hatte, sei Zufall gewesen, erklärt man bei Adobe. Künftig will man das jedoch weiter so handhaben und alle drei Monate, wenn der Software-Konzern seine Updates veröffentlicht, eigene Updates vorlegen. Ein regelmäßiger Patch Day käme bei den Kunden gut an, begründet man die Entscheidung.

Erster Patch Day war gestern – Acrobat und Adobe Reader wurden von zahlreichen Lecks befreit und erreichen nun den Versionsstand 9.1.1, die älteren Entwicklunsgzweige wurden ebenfalls aktualisiert. Ganz komplett ist der Patch Day aber noch nicht, denn nur für Windows und Mac gab es Updates. Die neuen Unix-Versionen will man am 16. Juni nachreichen.

Details zu den geschlossenen Sicherheitslücken finden sich im Security Bulletin. Einige taugen zum Einschleusen von Code, andere für DoS-Angriffe. Laut einem Blog-Posting von Adobe wurden noch keine Exploits für die Lecks gesichtet. (Daniel Dubsky)