iPhone 3G S: Apple macht das iPhone schneller

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Steve Jobs kam nicht, und auch ein iPhone Nano wurde auf der WWDC nicht vorgestellt. Dafür aber das iPhone 3G S, das flotter im Internet unterwegs ist und auch sonst ganz einfach schneller sein soll.

Das S im Namen des neuen iPhones steht für Speed, denn auch wenn das Gerät äußerlich dem iPhone 3G gleicht, so hat Apple doch an den Innereien gearbeitet. Viele Details nennt man nicht, verspricht aber eine längere Akku-Laufzeit sowie schnellere Starts von Apps. Zudem kommt auf dem Handy die Version 2.0 der Grafikbibliothek OpenGL ES zum Einsatz, was sich positiv auf die Performance beim Gaming oder Video-Schauen auswirken soll.

Auch im Internet ist das iPhone 3G S schneller als sein Vorgänger unterwegs, denn es unterstützt HSDPA mit 7,2 MBit/s im Downstream. Eine neue Kamera mit 3 Megapixeln ist an Bord, die einen Autofokus mitbringt, es dem Anwender aber auch erlaubt, per Touch auf dem Display auf ein beliebiges Objekt scharf zu stellen.

Bildergalerie: iPhone 3G S

Das iPhone 3G S wird mit 16 und 32 GByte Speicher zu haben sein. Preise für den deutschen Markt nannte Apple noch nicht, doch in den USA kosten die beiden Geräte 199 beziehungsweise 299 Dollar und sind ab dem 19. Juni verfügbar. Der Preis für das alte iPhone 3G sinkt auf 99 Dollar.

Bildergalerie. iPhone OS 3.0

Auf dem neuen iPhone kommt natürlich auch das neue iPhone OS 3.0 zum Einsatz, das ab dem 17. Juni auch via iTunes bezogen werden kann, so dass Besitzer älterer iPhones umsteigen können. Die Apple-Handys erlernen so neue Features wie Copy-and-Paste und den Versand von MMS. Zudem gibt es zwei interessante mit Sprachsteuerung und Kompass zwei weitere interessante neue Funktionen. Mit der Sprachsteuerung lässt die Musikwiedergabe verbal und ohne Zuhilfenahme der Hände bedienen – der Anwender kann nicht nur das Abspielen starten und anhalten und Songs auswählen, sondern das iPhone auch fragen, was gerade gespielt wird, und das Gerät anweisen, mehr Stücke der aktuell gespielten Musikrichtung zu spielen.

Der Kompass soll bei der Navigation helfen, er integriert sich auch in die Google Maps und soll die Karten so drehen können, dass sie in die Richtung zeigen, in die der Anwender gerade schaut. (Daniel Dubsky)