Microsoft mag keine Netbooks mit Festplatte und SSD

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Hybrid-Netbooks mit Festplatte und Flash-Speicher widersprechen offenbar Microsofts Bedingungen für vergünstigte XP-Lizenzen, die die Netbook-Hersteller auf ihren Geräten nutzen.

Wer vergünstigte XP-Lizenzen für seine Netbooks haben will, dem erlegt Microsoft einige Beschränkungen auf. So dürfen die Geräte beispielsweise nicht mehr als 1 GByte RAM mitbringen und keine Festplatten größer 160 GByte – im Ergebnis sind sich aktuelle Netbooks zumindest was die Hardware-Ausstattung angeht zumeist recht ähnlich.

Auch Hybrid-Geräte mit Festplatte und Solid State Drive lässt Microsoft offenbar nicht zu und hat dem britischen Magazin bit-tech.net zufolge von MSI verlangt, das U115 zurückzurufen. Das Gerät ist derzeit das einzige am Markt verfügbare, in dem beide Speichergattungen stecken.

Bildergalerie: MSI U115

Ob das U115 nun verschwindet, bleibt aber abzuwarten, denn immerhin könnte MSI auch eine normale XP-Lizenz einsetzen. Dadruch würde allerdings das Netbook teurer werden.

Für Windows 7 wird Microsoft die Hardware-Beschränkungen voraussichtlich etwas lockern, so dass Netbooks mit dem neuen Betriebssystem beispielsweise auch mit 250-GByte-Festplatten ausgestattet werden dürfen. (Daniel Dubsy)