US-Behörden untersuchen Absprachen zwischen Apple, Google und Yahoo

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Zahlreiche IT-Firmen, darunter auch Apple, Google und Yahoo, sollen vereinbart haben, dass man sich gegenseitig keine Mitarbeiter abwirbt.

Wie die Washington Post berichtet, hat das US-Justizministerium eine Untersuchung eingeleitet und geht dem Verdacht nach, zahlreiche IT-Unternehmen hätten ihre Anwerbe- und Einstellpraktiken abgesprochen. Die Ermittlungen befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium und betreffen Unternehmen quer durch die ganze Branche, darunter den Quellen der Washington Post zufolge auch Apple, Google, Yahoo und die Biotech-Firma Genentech. Sie sollen vereinbart haben, sich gegenseitig keine wichtigen Mitarbeiter abzuwerben, was ernsthafte Auswirkungen auf den Wettbewerb hätte, wie Albert Foer vom American Antitrust Institute gegenüber der Zeitung erklärte. Häufig zogen Wechsel führender Angesteller bei den Branchengrößen Klagen nach sich. So versuchte beispielsweise IBM im vergangenen Jahr seinen Vizepräsidenten Mark Papermaster per Klage von einem Wechsel zu Apple abzuhalten – letztlich erfolglos. (Daniel Dubsky)