IBM finanziert IT-Projekte

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Big-Blue-Kunden beziehungsweise Kunden von dessen Wiederverkäufern können für ihre IT-Projekte jetzt Finanzierung von IBM Global Financing erhalten, im Einzelfall sogar mit besseren Konditionen als bei Banken.

Leiden Projekte unter flüssigen Mitteln? Dann können IT-Mitarbeiter der Unternehmensleitung einen Tipp geben: Wenn die Kreditinstitute den Hahn zudrehen, oft nur weil ihre Mitarbeiter erfolgversprechende IT-Projekte nicht erkennen können, stellt IBM Milliarden als Kredite zur Verfügung. Der Finanzarm des IT-Giganten verspicht insgesamt »bis zu 3,7 Milliarden Euro für Infrastruktur-Initiativen«.

1,5 Milliarden davon stehen für die Finanzierung von IT-Projekten in Europa zur Verfügung, meldet IBM. Die Finanzierungsangebote richten sich vor allem an Unternehmen und Gemeinden, die Technologieprojekte umsetzen möchten, die sich vor allem aus Hardware, Software und IT-Services von IBM zusammensetzen. Wenn IBM als Komplettlösungsanbieter involviert ist, finanziert IBM Global Financing auch Technologien Dritter.

IBM zufolge werden niedrige Raten und flexible Zahlungsoptionen versprochen, Ratenzahlungen lassen sich auch mal aufschieben. Aber natürlich müssen die IBM-Partner, die die Vermittlung übernehmen, zuvor die Leistung von IT-Projekten abstimmen, bevor die einzelnen Zahlungsmodalitäten festgelegt werden.
Das Prozedere klingt zwar nicht viel anders als bei Banken, doch die möglicherweise besseren Konditionen ergeben sich daraus, dass IBM seine eigene Kundschaft finanziert und so den Unterschied auf andere Weise für den Gesamtkonzern wieder hereinholt..

Wichtig für internationale Unternehmen: IBM würde auch ungefähr 740 Millionen Euro für derartige Projekte in Asien bereitstellen. (Manfred Kohlen)

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