BakBone Software will Backup-Zeitfenster eliminieren

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Ähnlich Imaging-Lösungen zeichnet BakBones neues Produkt »NetVault: FASTRecover« alle Datenveränderungen auf, darunter die in Microsoft Exchange, SQL Server und Windows-Dateisystemen – als »Offsite-Backup« trennt es die gespeicherten Daten sicher vom Originalnetz.

»Strategische Übernahmen ermöglichen offene Plattform für ‘Data-Centric’ Policies, die eine Optimierung der Datenverfügbarkeit und Compliance für physikalische, virtuelle und Cloud-Umgebungen erlauben«, heißt es hochtrabend in der Pressemitteilung des Herstellers. In klaren Worten: BakBone kombiniert das Technologie-Portfolio aus der Übernahme von Asempra und ColdSpark  mit seinen bestehenden NetVault-Produktfamilien.

Eines der ersten Ergebnisse von BakBones Zukäufen ist die Erweiterung des Firmenziels, ein anderes ist ein neues Produkt. Vom reinen Backup-Anbieter, der durch seine Spezialisierung in Ausschreibungen die Lösungen von Symantecs Tochter Veritas häufig ausstechen konnte (so jedenfalls erklärte es Ende letzten Jahres der BakBone-Marketingmann Andreas Durr gegenüber IT-im-Unternehmen) will das Unternehmen nun zum »führenden Anbieter von Universal Data Management«-Lösungen werden.

Das erste Produkt, NetVault: FASTRecover , ist eine Ergänzung zum allzeit mitlaufenden Backup-Tool Netvault, welches das Wiederherstellen von Daten aus heterogenen Netzen in Sekunden erlaubt. Die neue vorkonfigurierte Appliance FASTRecover passt sich an den nötigen Experten-Level der Mitarbeiter an. Mit einer Plug-and-play-Installation und einer vereinfachten Administration soll es den Kunden möglich sein, Daten von physikalischen und virtuellen Servern und von den darauf laufenden Anwendungen innerhalb von 30 Sekunden wiederherzustellen.

Das Online-Backup schreibt die wichtigen Datenveränderungen kontinuierlich »in die Cloud«. Die Backup-Zeitfenster, die Administratoren bisher brauchten, fallen dadurch weg. Mit der »Virtual On-Demand Recovery«-Technik wird nicht nur gesichert, was zuvor gespeichert wurde: Jeder Anwendungszustand könne wieder hergestellt werden, verspricht der Anbieter. Das Produkt ist als Appliance oder auch nur als Software zu haben, die sich in bestehende Systeme integrieren lässt.

Die Lösung ist in den Varianten WorkGroup, DataCenter und Enterprise ab knapp 3000 Euro zu haben. (Manfred Kohlen)

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