Bricht der Servermarkt zusammen?

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Ein Viertel weniger Serververkäufe meldet IDC für das 1. Quartal 2009. Am niedrigsten Niveau seit 12 Jahren sind neben der Finanzkrise auch Virtualisierung und Cloud-Computing schuld.

24,5 Prozent Einbruch beim Verkauf von Hardware-Servern trifft vor allem die kleineren und mittleren Hersteller, heißt es bei IDC. IBM und Fujitsu seien gerade so davongekommen, doch bei HP, Dell und Sun habe der Hammer richtig zugeschlagen. In Zahlen heißt dies: Weltweit ist der Umsatz mit Servern auf 9,9 Milliarden Dollar gesunken. Dies sei der niedrigste Stand seit IDC die Zahlen aufzeichnet.

Bei IBM waren es fast 20 Prozent weniger (19,9), Fujitsu wurde mit 18,8 Prozent Minus getroffen, Sun musste 25,5 Prozent seiner Umsätze abgeben, HPs Verkäufe sanken um 26,2 Prozent und von Dells Server-Verkäufen fiel mit 31,2 Prozent fast ein Drittel weg.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten besinnen sich Unternehmen auf Techniken wie die Virtualisierung, statt neue Hardware zu kaufen. Von Highend-Servern zu PC-Maschinen geht der Schrumpfkurs, und auch der Blade-Server-Markt ist betroffen. IDC sieht ganz banal tatsächlich die Virtualisierung als Hauptgrund.

Meine Meinung: Wer sich als Administrator noch nicht mit Virtualisierung oder Outsourcing »in die Cloud« beschäftigt hat, sieht sich möglicherweise künftig dem Arbeitsplatzverlust gegenüber – jetzt trifft es noch die Hardware, doch ohne Serverpark schrumpft irgendwann auch der Admin-Park.

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