Secunia PSI testet auf sicheres Browsen

IT-ManagementIT-ProjekteSicherheitSicherheitsmanagement

Das aktuelle Update des »Personal Software Inspector« untersucht nicht nur auf Lücken installierter Programme, sondern nennt auch, wie sicher der getestete PC im Vergleich zum Rest der Welt dasteht.

Das Software-Aktualisierungs-Tool PSI, das Secunia vergangenen November vorstellte  testet installierte Software auf PCs – nun auch Plugins dafür. So erscheint schon mal bei der neuen Funktion »Secure Browsing« die Bewertung »Nicht sicher zum Browsen« – nicht deswegen, weil der Browser selbst, sondern die installierten Plug-Ins Security-Bugs haben. PSI zeigt nach Abgleich des Systems mit seiner aktuellen Datenbank die Sicherheitsprobleme des getesteten PCs und wie man sie beseitigen kann.

In einem Blog-Eintrag kurz nach der Veröffentlichung teilte die Sicherheitsfirma mit, dass nur 2 Prozent der Rechner vollständig gepatcht seien, wie die Software gemeldet hätte. Das sei nun schon ein bisschen besser geworden, doch neu seit gestern ist auch eine Funktion, die den Vergleich der eigenen Sicherheit mit dem Rest der Welt auf einer Landkarte anzeigt.

Für Administratoren gerade kleiner Unternehmen, die aus Kostengründen noch keine automatisierten Bugfixes eins Security-Dienstleisters im Netz installiert haben (die über Microsoft System-Vorschläge hinausgehen), ist dieses Tool eine gute Lösung, die Mitarbeiter selbst zum regelmäßigen Patchen anzuspornen. Der grafische Vergleich ist eine Art psychologische Brücke dazu (»Meiner ist sicherer als deiner«).

Die ebenfalls neue Funktion »Sicheres Browsen« findet neue Firefox-Varianten noch nicht, und auch die Bewertung des Internet Explorers hängt von erweiterten Einstellungen in PSI ab, die noch nicht standardmäßig aktiviert sind – ein Schelm, wer hierzu an eine Verabredung Secunias mit Microsoft glaubt. Das Tool steht zum Download bereit. (Manfred Kohlen)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen