Patent-Klage verloren – Microsoft zahlt 200 Millionen US-Dollar

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Microsoft will in Berufung gehen – die kanadische Firma i4i behauptete, Vista-Änderungen bei der Behandlung von Dokumenten seien nicht in Redmond entwickelt worden.

Microsoft hat eine Patentklage verloren und muss Schadensersatz leisten. Der Gewinner des juristischen Streits, i4i, bietet eine Software an, die Dokumenten-Struktur – und Inhalte getrennt verändern kann. Dazu hatte das Unternehmen auch ein Patent angemeldet. In Vista ist dies nun auch möglich, i4i sieht sich in seiner Existenz bedroht.

Microsoft kündigte an, gegen das Urteil des texanischen Gerichts Berufung einzulegen. Man habe nichts falsch gemacht und i4i’s Patent sei ungültig, erklärte Microsoft der Nachrichtenagentur Reuters.

Microsoft muss sich mehrerer Patentklagen erwehren – erst vorigen Monat fielen DRM-Funktionen von Microsoft einem Streit mit Uniloc, einem Hersteller von »Anti-Piracy«-Software, zum Opfer. MS musste 388 Millionen Dollar zahlen. (Manfred Kohlen)

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