Mehr Smartphones, weniger Handys

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Der Absatz von Smartphones steigt, obwohl der Gesamtmarkt rückläufig ist. Vor allem Geräte mit Touchscreen sind der Renner. Das ist das Ergebnis einer Marktanalyse von Gartner.

Der Mobilmarkt wird immer stärker von Smartphones geprägt, während der Absatz von Handys kontinuierlich zurückgeht. Im ersten Quartal 2009 sind weltweit 36,4 Millionen Smartphones verkauft worden. Gegenüber dem ersten Quartal 2008 ist das ein Anstieg um 12,7 Prozent. Das meldet das Marktforschungsinstitut Gartner. 

Der Anteil der Smartphones am Gesamtmarkt stieg von elf auf 13,5 Prozent. Zum Erfolg haben vor allem die guten Absätze von Blackberry-Hersteller Reserach in Motion (RIM) und Apple beigetragen.

Nokia vor RIM und Apple
Marktführer bei den Smartphones ist nach wie vor Nokia mit fast 15 Millionen verkauften Telefonen. Dessen Marktanteil ist von 45,1 auf 41,2 Prozent leicht gesunken. Dahinter folgt Research in Motion mit 7,2 Millionen Stück. Auf den weiteren Plätzen: Apple (3,9 Millionen), HTC (1,9 Millionen) und Fujitsu (1,3 Millionen).

Fast 270 Millionen Handys verkauft
Insgesamt wurden seit Jahresanfang fast 270 Millionen Mobiltelefone verkauft. Das sind 8,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Laut Gartner ist der Markt im letzten Quartal so stark zurückgegangen wie noch nie seit Gartner den Mobilmarkt beobachtet.

Auffällig ist, dass viele Händler offenbar ihr Lager reduzieren, denn nur 244 Millionen Mobiltelefone wurden an den Handel verkauft, aber 269 Millionen an Endkunden.

Und noch eine Beobachtung der Gartner-Analysten dürfte die Hersteller interessieren. Vor allem die Touchscreen-Geräte verkauften sich überdurchschnittlich gut.
(Mehmet Toprak)

Weblinks
Gartner