EU: Toshiba darf Festplattengeschäft von Fujitsu übernehmen

Data & StoragePolitikStorageÜbernahmenUnternehmen

Nun, da die Zustimmung der Behörden vorliegt, kann die Übernahme erfolgen. Der Kaufpreis liegt bei 226 Millionen Euro.

Bereits im Februar erklärte Toshiba, die Festplattensparte von Fujitsu übernehmen zu wollen. Finanzielle Details nannte man damals noch nicht, doch die reicht man jetzt nach, nachdem die EU-Kommission den Deal abgesegnet hat. Dort hat man keine Bedenken, dass der Kauf den Wettbewerb behindert, obwohl Toshiba damit zur Nummer eins auf dem Markt für Notebook-Festplatten aufsteigt.

Die Übernahme soll zum 1. Juli 2009 erfolgen. Toshiba lässt sich das Festplattengeschäft des Konkurrenten 30 Milliarden Yen (umgerechnet etwa 226 Millionen Euro) kosten, übernimmt zunächst aber nur 80,1 Prozent – der Rest soll voraussichtlich bis Ende Dezember 2010 folgen.

Durch den Zukauf verstärkt man sich allerdings nicht nur im Bereich Notebook-Festplatten, sondern schafft auch den Einstieg ins Geschäft mit Solid State Drives und Server-Festplatten. (Daniel Dubsky)