Microsoft plant Windows7-Tests mit gefälschten Updates

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Microsoft will gezielt unechte Updates für das künftige »Fenster«-System veröffentlichen. Der Software-Riese will damit das Verhalten von Updates in »Real life«-Umgebungen prüfen.

Die Nutzer des am 4. Mai veröffentlichten Windows7-Release-Candidates sollen ab kommender Woche bis zu 10 »Fake Updates  erhalten. Die »Phony fixes«, so US-Medien, sollen testen, wie Updates und Patches für Windows7 in verschiedensten »Echt-Umgebungen« ablaufen.

Viele Funktionen würden dabei nur durch exakte Kopien ersetzt und nicht auf neuesten Stand gebracht – nur, um zu sehen, was in verschiedenen Umgebungen schief laufen könne, so Microsoft-Sprecher Brandon LeBlanc in einem Blog-Eintrag

Die Patches sollen diesmal ab dem 12. Mai automatisch vorgenommen werden, erklärt das Blog des Microsoft-Update-Teams – die Bugfixes zu vorhergehenden Windows 7-Releases mussten noch von Hand installiert werden.

Außer Fakes gibt es trotzdem etwas Echtes: Dem Blog zufolge soll ein neues Benachrichtigungssystem für Updaes ausgetestet werden. Es soll auch für Updates, die noch manuell installiert werden müssen, detaillierte informationen anbieten. Dieses Feature aber werde, im Gegensatz zu den Prüfungs-Fakes, nicht automatisch installiert.

Um die Tests nicht zu erhalten, muss nur die Funktion »automatisch Updates installieren« deaktiviert sein. Die gefälschten Patches erscheinen dann zwar in eine Liste von Erweiterungen, könnten aber wieder einfach aus ihr gelöscht werden, bevor die Automatik wieder losläuft. (Manfred Kohlen)

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