Green IT: Marktforscher empfehlen SSDs

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Der Einsatz von SSDs in Rechenzentren könnte sehr viel Strom sparen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens iSuppli.

Bei Experten und IT-Admins sind Solid State Disks (SSDs) noch umstritten. Doch jetzt hat die Flashspeichertechnik einen weiteren Fürsprecher gewonnen. Wie der Newdienst Pressetext meldet, macht sich das Marktforschungsunternehmen iSuppli für die SSDs stark.

Die Solid State Disks (SSDs) seien in Rechenzentren auch als Ersatz für hochperformante Festplatten interessant, die ständig Lese-/Schreibzugriffe bewältigen müssen. Das sind etwa zehn Prozent der Festplatten. Werden nur diese zehn Prozent ersetzt, dann könnten »von 2008 bis 2013 insgesamt über 160.000 Megawattstunden Strom eingespart werden« heißt es in der Meldung von Pressetext.

Laut Senior Analyst Krishna Chander genehmigen sich die SSDs nur etwa »die Hälfte jener 14 Watt Leistung, die gängige Festplatten mit 15 000 Umdrehungen pro Minute benötigen.«

Nach Schätzungen von iSuppli machen diese schnellen Festplatten zwischen 2008 und 2013 aber nur fünf Prozent des gesamten Marktes aus. Wenn sich die SSDs auch bei den Platten durchsetzen, die lediglich als Datenspeicher und nicht für schnelle Transaktionen genutzt werden, wären die Einsparungen noch ungleich höher.
(Mehmet Toprak)

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iSuppli