Google: Test-Framework für Web-Anwendungen

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Mit WebDriver hat Google ein Framework zum Testen von Web-Anwendungen vorgestellt, das einige Nachteile bestehender Lösungen ausräumen soll.

Google sieht WebDriver nicht unbedingt als Ersatz für bestehende Test-Frameworks, sondern als Ergänzung. Im Weblog vergleicht man es mit Selenium, das – wie man schreibt – mittlerweile recht mächtig und damit auch komplizierter geworden ist. Zudem ist Selenium in Javascript geschrieben und unterliegt den Sicherheitsrestriktionen des Browsers, was es beispielsweise schwieriger macht, Uploads von Dateien zu testen. WebDriver umgeht dieses Problem, indem es sich etwa als Erweiterung in Firefox einklinkt oder im IE die Automatisierungscontrols nutzt. Es kann den Browser auch gleich selbst emulieren und so vollständig die Beschränkungen der Javascript-Sandboxen umgehen. Unter Windows kann man Eingaben auf Betriebssystemebene simulieren und auf diese Weise Benutzerinteraktionen besser nachbilden.

Selenium dagegen ist leichter zu erweitern und unterstützt von Haus aus bereits viele häufig vorkommende Szenarien. Die beiden Frameworks werden daher kombiniert: Selenium 2.0 soll neben der bekannten Selenium-API auch die WebDriver-API mitbringen. (Daniel Dubsky)