iTunes-Umsätze der Plattenfirmen schwinden

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Lange hatten die Plattenfirmen Apple gedrängt, bei iTunes flexiblere Preise für einzelne Songs zu verlangen. Wie sich nun andeutet, wirkt sich das negativ auf die Umsätze aus – offenbar hat man zu viele Songs am oberen Ende der Preisskala angesiedelt.

Wie Digital Music News von verschiedenen Quellen in der Musikindustrie erfahren hat, verdienen die großen Musiklabels weniger mit iTunes, seit Apple von seiner 99-Cent-pro-Song-Politik abgerückt ist. Das hatten die Labes immer wieder gefordert und sich schließlich auch durchgesetzt – mittlerweile gibt es bei iTunes auch Musikstücke für 69 Cent und 1,29 Dollar. Allerdings bewegten sich die Preise in erster Linie nach oben, weshalb die Verkäufe zurückgingen – weit genug, dass die Einbußen nicht mehr durch die höheren Preise kompensiert wurden. Nun wollen die Plattenfirmen offenbar nachjustieren, damit die Verkäufe wieder anziehen. (Daniel Dubsky)