Umfrage: iPhone-Nutzer ziehen Vergnügen der Arbeit vor

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Die neue iPhone-Marketing-Kampagne bewirbt das iPhone als Geschäftsanwendung. Business-Applikationen hat sich offenbar fast niemand heruntergeladen. Das wird so bald auch keiner tun, ergibt eine aktuelle Umfrage.

Spiele und Unterhaltung stehen noch immer an erster Stelle bei den iPhone-Nutzern, sagt eine aktuelle Umfrage der Firma Compete. Auch die Gerüchte über eine Videofunktion im iPhone OS 3.0 sind nicht gerade ein Zeichen dafür, dass sich der Business-Gebrauch bald erhöhen wird.

Gegenüber der tatsächlichen Geschäftsnutzung von RIMs Blackberry-Geräten hat Apple noch einiges aufzuholen, konstatiert eWeek-Autor Roy Mark. Der Ende April veröffentlichten Studie zufolge nutzen 76 bis 100 Prozent der iPhone-User das Gerät für persönliche Zwecke. »Die Ergebnisse zeigen, dass das Gerät anders genutzt wird als viele Smartphones und sogar ähnliche Geräte auf dem Markt«, heißt es.

Eine ältere Umfrage von Compete vom 8. April hatte zudem ergeben, dass der Internet-Traffic auf die Blackberry-Website sogar den iPhone-Traffic überholt hat. Grund: Business-Anwendungs-Vorreiter RIM hat seine Blackberries auch als Konsumentenmarke neu erfunden und will mit schlauen Branding-Werbekampagnen dem Mitbewerber Apple das Wasser bei den mobilen Privatkunden abgrasen.

Compete schreibt, dass Apple lernen muss, mit dem iPhone nicht unverwundbar zu sein: »Andere können konkurrieren und den Markt mit minimal besseren Geräten bei gutem Marketing sogar erobern«, heißt es in der Studie. Trotz Apples gegenwärtiger Business-Kampagne scheint es wohl so, dass die Nutzer das Vergnügen derzeit noch der Arbeit vorziehen. (mk)

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eWeek.com über die Compete-Studie

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