XP-Modus in Windows 7 nur Betrug am Käufer?

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Inquirer-UK-Autor Charlie Demerjian sieht so aus, wie er schreiben kann: ziemlich verschlagen. Heute zieht er über die angeblich künstlich hergezauberte XPM-Funktion in Windows 7 her.

Listig, intelligent und verdammt böse fällt Charlie Demerjian über die Windows-XP-Funktion in Windows 7 her, die er sich einmal näher angesehen hat. Das alles sei nur eine Nebelkerze und zudem ein verdammt großes Sicherheitsleck, lästert er. In einer für Onlinemedien untypischen Ausführlichkeit fällt er auf 8500 Zeichen Text über die angeblichen Funktionen von XPM her und nennt die technischen Notwendigkeiten, die Microsofts Marketing zum neuen Windows ad absurdum führen.

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Sicher, es funktioniere, doch man brauche die neueste Hardware – Geld spare Windows 7 wegen der Einsatzfähigkeit von XP-Software nicht, wie man den Firmenkunden weismachen wolle. Den alten Rechnerfuhrpark könne man so auch nicht wie verspochen weiterbetreiben. Auch mit neuer Virtualisierungstechnik der Hardware schlucke so ein XP-Clone Ressourcen – bei Intels Nehalem trotz Verbesserungen sogar mehr als bei AMD.

Man müsse außerdem eine größere Win7-Version kaufen, als man brauche, um von ihr auf XP downgraden zu können. Microsoft starte damit nur einen Versuch, noch einmal richtig abzusahnen.
»Bleibt doch gleich bei XP«, rät Charlie. Sein Beitrag ist  technisch sehr ausführlich und fundiert, weshalb wir lieber aufs englische Original verlinken. Seine Wortwahl ist dabei übrigens so hinterlistig, dass man sie im Deutschen gar nicht bringen kann. µ

Charlie Demerjians Win7-XP-Clone-Schelte
XP-Modus in Win 7 als Virtualisierung

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Charlie: Schon wieder Zweiter beim Ultimate-Geek-Wettbewerb (Foto: Intel)
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