Inoffizielles Win7-RC Build 7100 kann Trojaner enthalten

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Wer den neuen Windows7-Release Candidate im Firmennetz testen will, sollte darauf achten, wo er ihn herbekommt. Ein dubioses Exemplar, das per Filesharing verteilt wird, kommt mit einem Schädling.

Microsoft wird nicht müde, die Nutzer und Amins zu warnen, Windows nicht aus anderen Quellen zu beziehen als von MS selbst. Wie der US-Service »Windows7news« berichtet, ist nun eben ein solches modifiziertes Windows 7 aufgetaucht. Der Release Candidate Build 7100 ist zwar ursprünglich von Microsoft, eine nicht ganz so offizielle Version »in Umlauf« enthält jedoch einen Schädling.

Möglicherweise haben dreiste Cyberkriminelle die gerade erst entdeckte Windows-7-Schwäche ausgenutzt. Dem US-Dienst zufolge nutze die Malware jedenfalls sowohl eigene Trojaner-Funktionen als auch Win7-Hintertürchen.

Wer einen offiziellen RC-Build installieren will, sollte sicherstellen, dass die MD5-Checksumme auf dem ISO-File auch eine sichere ist. Bekannte MD5-Summen sind:

– Windows 7 RC Build 7100 x86 hat die MD5-Summe 8867C13330F56A93944BCD46DCD73590
–  Windows 7 RC Build 7100 x64 hat die MD5-Summe 98341af35655137966e382c4feaa282d

Der Autor der News entwarnt: »Wenn Sie den Windows 7 RC-Build schon installiert haben, ist noch nicht Hopfen und Malz verloren. Manche Antivirensoftware kann den Trojaner schon erkennen und beseitigen«. Das heißt wohl, die Digital-Bösewichte haben nicht extra einen neuen Schädling programmiert, sondern faulerweise einen schon vorhandenen verteilt. (Manfred Kohlen)

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