Weniger Regulierung für die Telekom

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Die Deutsche Telekom braucht sich die Gebühren für Festnetzverbindungen und für die Durchleitung von Gesprächen anderer Anbieter durch ihre Netze nicht mehr von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen.

Die Bundesnetzagentur kommt in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass in beiden Bereichen mittlerweile ausreichend Wettbewerb herrscht. So gäbe es mittlerweile zahlreiche alternative Anbieter im Festnetzbereich und auch genügend Unternehmen mit eigener Infrastruktur, die die Durchleitung von Verbindungen anstelle der Telekom übernehmen könnten.

»Mit diesen beiden Entscheidungen bestätigen wir einmal mehr, dass die Bundesnetzagentur nicht starr an der Regulierung festhält, sondern sich dort zurückzieht, wo die Rahmenbedingungen dies zulassen«, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

Die Entgelte für die Vermittlung von Verbindungen in die Netze der Konkurrenten beziehungsweise aus deren Netzen ins eigene Netz, muss sich die Deutsche Telekom aber weiter von der Bundesnetzagentur absegnen lassen. (Daniel Dubsky)