Flachbildfernseher verkaufen sich trotz Wirtschaftkrise gut

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Sinkende Preise sorgen dafür, dass sich Plasma- und LCD-TVs in Deutschland trotz Wirtschaftskrise hervorragend verkaufen. Der gute alte Röhrenfernseher stirbt dagegen langsam aus.

Allein im ersten Quartal 2009 fielen die Preise für Flachbildfernseher um etwa ein Drittel, wie eine Untersuchung von PC Professionell und Guenstiger.de zeigte. Und so erstaunt es denn wenig, dass sich immer mehr Bundesbürger ein solches Gerät zulegen – die Branche darf trotz Wirtschaftskrise mit steigenden Absatzzahlen rechnen.

Nach Prognosen des Bitkom werden in Deutschland in diesem Jahr 7,1 Millionen Flachbildfernseher verkauft. Das sind fast 7,4 Prozent mehr als 2008, aber nicht genug, um den durch die sinkenden Preise verursachten Umsatzverlust auszugleichen. Unter dem Strich schrumpft der Umsatz voraussichtlich um 2 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro, womit Fernseher aber weiter das wichtigste Segmet in der Unterhaltungselektronik bleiben und für rund 40 Prozent der Umsätze verantwortlich zeichnen.

Röhrenfernseher tragen dazu kaum noch etwas bei, verschwinden sie doch zusehends in der Bedeutungslosigkeit. In diesem Jahr halbiert sich der Absatz dem Bitkom zufolge auf 300 000 Geräte. (Daniel Dubsky)