Windows 7: XP-Modus als virtueller Rechner

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Nicht einfach nur eine Oberflächen-Anpassung, sondern eine ganze integrierte virtuelle XP-Maschine soll in Windows 7 auch den letzten Kompatibilitäts-Zauderer überzeugen.

Den XP-Modus für Windows 7 soll es zum Download für die Windows-7-Professsional-User geben, schrieb gestern mein Kollege.  Doch wie ist dies implementiert? Microsoft-Insider Paul Thurott schreit auf seiner »Super Site for Windows«, das Microsoft daie schlau umgesetzt habe:Die mangelnden Käufe von Windows Vista durch Firmenkunden hätten Microsoft wohl zu denken gegeben – und den Programmieren dort eine reizvolle Aufgabe: Statt nur zu versuchen, das neue System so kompatibel wie möglich zu machen und zu hoffen, dass dies auch mit Treibern und Applikationen von Drittherstellern läuft, integrierte man statt dessen eine ganze virtuelle XP-Maschine in Windows 7.

Der Release Candidate, der für 5. Mai angekündigt ist, werde vom technischen Standpunkt aus bei dieser Virtualisierung keine Implementierung von Microsofts Hyper-V enthalten, sondern eine völlig neue Desktop-Virtualisierung auf Prozessor-Ebene – sie verwende die entsprechenen Funktionen von AMD und Intel. Thurott erwartet sogar, dass in künftigen Windows-Versionen so etwas wie ein aufgemotztes Hyper-V als Desktop-Virtualisierung enthalten ist.

Etwas ganz Altes virtuell einzubauen, falls das Neue nicht funktioniert, mag eine gute Lösung sein, Zögerer zum Kauf zu bringen. Andererseits: Was ist eigentlich aus den Windows-Nachfolgeplänen unter dem Namen »Minwin« geworden und warum sieht 7 so aus wie das überfrachtete Vista? µ

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