Symantec kauft MI5-Networks

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So geheim wie der gleichnamige britische Geheimndienst sind auch die Konditionen zum Kauf des kleinen US-Unternehmens durch den Security-Riesen Symantec.

Die kleine Security-Softwarefirma, die vergangene Woche in Symantecs Hände wechselte, hat einen amerikanischen Namen, den Briten cool finden. Ziel sind jedoch weniger coole, sondern eher notwendige Security-Appliances, die unliebsame Störungen blocken können.

Die US-Firma mit dem Namen des britischen Geheimdienstes hat ein Lösungsportfolio parat, das E-Mail-Security und Web-Gateways sowie so genannte »endpoint security« bietet.

Symantec strickt daraus Produkte für seine Kunden und setzt dabei vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen, um sein Angebot an Sicherheitsprodukten zu vervollständigen. Die Firma MI5 war bekannt durch neue Ansätze bei der Sicherheit von Netzen und darin verbundenen Einzelrechnern. So können Administratoren zum Beispiel verdächtige Verbindungspunkte beseitigen, blockieren oder sperren, ohne das Firmennetz dadurch zu verlangsamen.

Die finanziellen Details zum Kauf sind noch immer nicht bekannt, die Partner hatten wohl Stillschweigen vereinbart. (Manfred Kohlen)

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