Microsoft hostet jetzt Software

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Wenn man Software nicht mehr so gut als Lizenz verkaufen kann, bietet man sie eben als Cloud-Service im Internet. Der Software-Riese setzt auf Software as a Service.

Wenn MS auch die Abkürzung SaaS ungern nutzt – wohl weil sie jemand anderes in Umlauf gebracht hat – bietet Microsoft diesen Dienst jetzt Unternehmen an.

Diese können nun recht preisgünstig pro Nutzer und Monat bezahlen statt ein teures Softwarepaket mit Serviceleistungen zu erstehen. So wird etwa Exchange als SaaS auf Microsoft-Servern angeboten. »Exchange Online« ist eine Version von Exchange Server 2007 mit dem Antispam-Dienst »Hosted filtering« und dem Sicherheits-Service »ForeFront for Exchange«.

»Exchange Online Deskless Worker« soll über »Outlook Web Access Light« auf E-Mails und ähnliche Funktionen zugreifen, die man bisher von den Desktop-Versionen der Produkte kennt. Auch Sharepoint wird als »Sharepoint Online« (inklusive ForeFront for SharePoint) als Service angeboten. Man wolle so den Mitarbeitern, die nicht immer im Büro arbeiten, Zugriff auf wichtige Informationen bieten.

Solche Dienste gibt es schon längere Zeit bei Systemhäusern, doch bei massentauglichen Preisen ab 1,70 Euro pro Nutzer und Monat für die Online-Versionen dürfte so manche Firma auf den kalkulierbaren Service des Herstellers direkt zugreifen.

Microsoft hat diese Dienste schon vergangenes Jahr angekündigt und verkauft sie jetzt in fertiger Version als »Cloud-Computing«. (Manfred Kohlen)

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