Gewinneinbruch bei Microsoft

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Auch Microsoft leidet unter der Wirtschaftskrise. Zum ersten Mal seit 23 Jahren geht der Umsatz im Jahresvergleich zurück, dazu kommt ein satter Gewinneinbruch.

Für das erste Quartal 2009 vermeldet Microsoft einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro. Das sind sechs Prozent weniger als noch in den ersten drei Monaten 2008. Microsoft sei in so vielen Geschäftsbereichen rund um den Globus aktiv, so dass man die Auswirkungen der Wirtschaftskrise viel deutlicher spüre, erklärte Microsofts Finanzchef Chris Liddell.

Einer dieser Geschäftsbereiche heißt Windows und krankt am schrumpfenden PC-Markt. Allerdings hat man noch Glück, dass sich Netbooks recht gut verkaufen – ohne die wäre der Umsatzrückgang noch dramatischer gewesen, sagte Liddell.

Den operativen Gewinn konnte Microsoft zwar leicht auf 4,4 Milliarden Euro steigern, doch Abschreibung und die Kosten des im Januar verkündeten Jobabbaus drücken das Ergebnis. Unter dem Strich bleibt ein deutlich Einbruch beim Nettogewinn von 32 Prozent auf 2,98 Milliarden Dollar.

Und Besserung ist erst einmal nicht in Sicht. »Wir erwarten, dass die Schwächephase noch mindestens das nächste Quartal andauert«, sagte Liddell. (Daniel Dubsky).