Wincor Nixdorf übertrifft Erwartungen

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Der Geldautomatenspezialist konnte im ersten Halbjahr so gute Geschäfte machen, dass ihn der spätere Zusammenbruch der Bankenbranche nicht mehr so stark traf wie von Analysten erwartet.

Der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf ist dem vermutlich von eigenen PR-Mitarbeitern vorgenommenen Wikipedia-Eintrag zufolge der »führende europäische Hersteller von Geldautomaten, …«.

So führend, dass Aktien-Analysten vorsichtig wurden, denn ein guter Teil des Umsatzes stammt eben aus dem Geschäft mit Banken, denen es zu Zeit nicht gerade gut geht.

Doch die heute veröffentlichten Finanzzahlen des Banking-IT-Profis sind besser als erwartet: in den ersten Geschäftsmonaten zogen die Erlöse sogar um vier Prozent an – auf ganze 1,23 Milliarden Euro. Erwartungsgemäß wurde die Entwicklung im zweiten Quartal gebremst, doch es gab trotzdem noch ein Umsatzplus von einem Prozent (auf 588 Millionen Euro). Und so wurde die Jahresprognose von einem 5 Prozent höheren Jahreserlös bekräftigt: Üppige 64 Millionen Euro blieben noch übrig.

In Deutschland konnte ein hohes Umsatzplus erzielt werden, vielleicht weil die Krise noch nicht so richtig angekommen war. Asien sei im zweiten Halbjahr ein Wachstums-Treiber gewesen. Fernost hat so die eher inkonsistenten Ergebnisse anderer europäischen Länder (minus 9 Prozent) abgefedert.

Die Lösungen des Hauses seien kosteneffizient. Die Finanzmeldung will damit sagen: Gerade jetzt muss richtig in kostensparende Lösungen investiert werden.

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