Gewinneinbruch bei eBay

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Während Paypal und Skype wachsen, krankt das Autkionsgeschäft auch weiterhin. Dennoch zeigte sich die Börse zufrieden, hatte man doch mit Schlimmerem gerechnet.

Das erste Quartal 2009 schließt eBay mit einem Umsatzrückgang von 8 Prozent auf 2,01 Milliarden Dollar ab. Der Nettogewinn brach gar um 22 Prozent ein und lag nur noch bei 357 Millionen Dollar. Dennoch konnte eBay damit die Erwartungen der Wall Street übertreffen, wo man mit schlechteren Zahlen gerechnet hatte. Die Folge: der Aktienkurs stieg um immerhin 6 Prozent.

Allerdings zeigt sich auch, dass bei eBay vor allem das Kerngeschäft kränkelt. Zwar konnte man die Zahl der aktiven Nutzer im Bereich Marketplaces um 2,1 Millionen auf 88,3 Millionen steigern, doch das Handelsvolumen schrumpfte von fast 17 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2008 auf unter 13 Milliarden Dollar. Das wirkt sich natürlich auf den Umsatz aus, der nur noch bei 1,22 Milliarden Dollar lag – ein Minus von 18 Prozent (PDF)

Deutlich besser läuft es dagegen für Paypal und auch Skype, das eBay an die Börse bringen will. Der Bezahldienst erwirtschaftete im Jahresvergleich 11 Prozent mehr Umsatz und erreicht 643 Millionen Dollar, der VoIP-Dienst legte um 21 Prozent auf 153,2 Millionen Dollar zu. Beide konnten auch die Nutzerzahlen deutlich steigern: Paypal kommt mittlerweile auf 73,1 Million User, Skype sogar auf 443 Millionen. (Daniel Dubsky)

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